Sonntag, 01.05.2011
Ich sitze hier und muss einfach lachen, die Tränen laufen über mein Gesicht und ich versuche aufzuhören. In diesem Moment fällt mir auf, wie dicht Fröhlichkeit und Traurigkeit beieinander liegen. Wie eng sie miteinander verbunden sind. So ein schmaler Grat, eine hauchdünne Grenzlinie, die mitten zwischen den Gefühlen flattert und das Territorium exakter Gegensätze verwischt. Die Bewegung ist minimal, wie der Faden der Soinne, der unter einem Regentropfen zittert. In dem Moment des Lachens, das mir einfach alles schmerzt, wir mein Körper von den Gefühlen verwirrt und die Makierung wird überschritten. Nur ein bisschen hinein in die Traurigkeit. Plötzlich werden aus Tränen der Fröhlichkeit, welche der Trauer, obwohl mein Bauch noch von Fröhlichkeit schmerzt.
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